Augenoptik Dirk Michelmann - Qualität vor Augen

NEU: Augendruckmessung mit moderner

Non Contact Technologie


Was ist ein Grüner Star?

Der grüne Star (Glaukom) zählt zu den häufigsten Erblindungsursachen der industrialisierten Länder. In Deutschland sind rund 50.000 Menschen am Grünen Star erblindet. Der grüne Star gilt als eine Erkrankung des Alters, aber dennoch können auch junge Menschen am Grünen Star erkranken. In sehr vielen Fällen nimmt der Grüne Star zunächst einen schleichenden Verlauf, da er weder Schmerzen verursacht noch sich anfänglich in Einbußen des Sehens äußert. Der Grüne Star führt zu Schädigungen des Sehnervs und von Nervenzellen in der Netzhaut. Diese Schädigungen sind, wenn sie einmal aufgetreten sind, unumkehrbar.


Was ist der Augeninnendruck?

Das Auge ist in seinem Innern von einer gallertartigen Masse, dem Glaskörper, und einer Flüssigkeit, dem Kammerwasser, ausgefüllt. In dem Auge herrscht ein Druck, der Augeninnendruck, der durch das Kammerwasser erzeugt wird.

Dieser Augeninnendruck verleiht dem Auge seine kugelförmige Gestalt. Das Kammerwasser wird ständig neu gebildet und muss in dem Maße, in dem es gebildet wird, auch wieder aus dem Auge abfließen. Ist der Abfluss des Kammerwassers behindert oder erschwert, steigt der Augeninnendruck an und kann im weiteren Verlauf zu Schädigungen des Sehnervs führen. Der Augeninnendruck wird in "Millimeter-Quecksilbersäule" (mmHg) angegeben. Zahlreiche Studien in verschiedenen Ländern ermittelten einen durchschnittlichen Augeninnendruck von 15 mmHg. Als ein kritischer Augeninnendruck wird aus statistischen und weniger aus medizinischen Gründen einWert von 21 mmHg und höher angesetzt. Viele Risikofaktoren werden mit der Entstehung des grünen Stars in Verbindung gebracht.


Die wichtigsten Risikofaktoren sind:

    * erhöhter Augeninnendruck

    * Alter ab 40 Jahre

    * Grüner Star bei nahen Verwandten

    * Kurzsichtigkeit

    * Zuckerkrankheit


Von allen Risikofaktoren hat sich der erhöhte Augeninnendruck als der wichtigste Risikofaktor herausgestellt. Ein erhöhter Augeninnendruck steigert das Risiko, am Grünen Star zu erkranken, um das 10- bis 15-fache. In einer Umfrage* unter deutschen Augenärzten aus dem Jahre 1999 gaben 87,8 % der befragten Augenärzte an, dass ein erhöhter Augeninnendruck große bis sehr große Bedeutung für den Verlauf des Grünen Stars habe.

(* Carl Erb, Karl Heinz Datum, Josef Flammer, Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde 3/1999 S.aA 8-aA12.)


Wie wird der Augendruck gemessen ?

Ein wichtiger Screeningtest zur Früherkennung des  Grünen Stars (Glaukom) ist die Messung des Augeninnendrucks. Zur Kontrollmessung setzen wir bei Augenoptik Michelmann das moderne Non- Contact Tonometer AT555 des Weltmarktführers REICHELT ein. Non-Contact bedeutet berührungslos. Dieses Gerät verwendet bei der Messung den sanftesten Luftstoß, der heute realisierbar ist. Empfindliche und sensible Kunden sind davon begeistert. Mit diesem Luftimpuls wird die Hornhaut für einen kurzen Moment abgeflacht. Ein extrem genaues Modul im Gerät misst die Zeit, die hierzu benötigt wird. Ein Computer im Non-Contact-Tonometer berechnet aus dieser Zeit mit großer Zuverlässigkeit den Augeninnendruck. Im Gegensatz zu früheren Messmethoden muss das Auge bei der Non-Contact-Tonometrie nicht mehr lokal betäubt werden. Es geht sehr schnell und so spüren Sie bei diesem Verfahren fast nichts. Sie erhalten einen Messwertepass zur Dokumentation und um bei Erfordernis Verlaufsdaten für eine Diagnose beim Augenarzt vorlegen zu können.


Was besagt das Messergebnis?

Ein Messergebnis von mehr als 21 mmHg bedeutet nicht zwangsläufig, dass ein Grüner Star vorliegen muss. Diese Situation ist vergleichbar mit der eines erhöhten Blutdrucks. Ein erhöhter Blutdruck heißt nicht notwendigerweise, dass Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems vorliegen. Das Risiko, eine solche Erkrankung zu erleiden, ist aber deutlich erhöht. So wie der Blutdruck schwanken kann, ist auch der Augeninnendruck Schwankungen unterworfen. Eine Messung in regelmäßigen Abständen (halbjährlich bis jährlich) ist sinnvoll. Erfahrungen haben gezeigt, dass bei nur rund 5 bis 10 % aller Personen, die einen Augeninnendruck von mehr als 21 mmHg aufweisen, auch tatsächlich ein Grüner Star vorliegt. Ein erhöhter Augeninnendruck ist jedoch der wichtigste Hinweis auf das mögliche Vorliegen eines Grünen Stars.

Die alleinige Messung des Augeninnendrucks vermag letztlich nicht zu entscheiden, ob tatsächlich ein Grüner Star vorliegt oder nicht. Auch wenn sich die Messergebnisse einer Augeninnendruckmessung im Normbereich bewegen, schließt dies das Vorliegen eines krankhaften Befundes nicht zuverlässig aus. Um dies abzuklären, sollte ein Augenarzt aufgesucht werden, der mit weitergehenden Untersuchungen eine endgültige Klärung treffen kann, ob bei dem erhöhten Augeninnendruck ein Grüner Star vorliegt oder nicht. Eine Glaukom-untersuchung sollte bei einem unauffälligen Befund ab dem 40. Lebensjahr ca. alle 2 Jahre durchgeführt werden. Die bei uns ermittelten Messwerte geben dabei einen wichtigen Hinweis auf eine eventuelle Abweichung von dem als normal geltenden Druckwerten. Ein Augeninnendruck von 21 mm Hg und weniger bietet nicht die Garantie, nicht an einem Grünen Star zu erkranken.  Es besteht die Möglichkeit, einer sehr seltenen speziellen Form des grünen Stars, das Normaldruckglaukom, zu erleiden. In diesem Fall kommt es trotz normalen Augeninnendrucks zu Schäden des Sehnervs und der Netzhaut, wie sie auch beim Grünen Star mit erhöhtem Augeninnendruck auftreten.


Wir bieten verschiedene Kombinationsmöglichkeiten für die optometrischen Untersuchungen an


Komplettprogramm, alles inklusive

  1. Hochpräzise Vermessung beider Augen mit dem ZEISS Wellenfront Meßgerät" i.Profiler" und nachfolgende detailierte Auswertung insbsondere zu optischen Fehlern niederer Ordnung und Analyse der bisher nicht darstellbaren Fehler höherer Ordnung, Ermittlung und Bewertung der Sehwerte für Tag- und Nachtsehen.
  2. vollständige optometrische Untersuchung  mit diversen Sehtesten zum Sehvermögen in Ferne, Nähe, Arbeitsentfernung und Binokularteste am Polatestgerät.
  3. Inspektion des vorderen Augenabschnitts auf Auffälligkeiten mit dem Spaltlampenmikroskop
  4. Beidseitige Messung des Augeninnendrucks am Non-Contact-Tonometer (6 Einzelmessungen) mit Dokumentation der Messwerte und Auswertung mit Hinweisen auf evtl. weitere Maßnahmen
Für das umfassende Komplettprogramm mit einem  Zeitrahmen ca. 40 bis 90 Miuten berechnen wir eine Pauschale von 36 Euro.


Standard Programm, ohne Druckmessung
  1. Hochpräzise Vermessung beider Augen mit dem ZEISS Wellenfront Meßgerät" i.Profiler" und nachfolgende detailierte Auswertung insbsondere zu optischen Fehlern niederer Ordnung und Analyse der bisher nicht darstellbaren Fehler höherer Ordnung, Ermittlung und Bewertung der Sehwerte für Tag- und Nachtsehen.
  2. vollständige optometrische Untersuchung  mit diversen Sehtesten zum Sehvermögen in Ferne, Nähe, Arbeitsentfernung und Binokularteste am Polatestgerät.
  3. Inspektion des vorderen Augenabschnitts auf Auffälligkeiten mit dem Spaltlampenmikroskop
Für das Standardprogramm mit einem Zeitrahmen von ca.20 bis 40 Miuten berechnen wir eine Pauschale von 24 Euro.


Augendruckmessung ohne Optometr.Untersuchung

  1. Inspektion des vorderen Augenabschnitts auf Auffälligkeiten am Spaltlampenmikroskop
  2. Beidseitige Messung des Augeninnendrucks am Non-Contact-Tonometer (6 Einzel-messungen) mit Dokumentation der Messwerte und Auswertung mit Hinweisen auf evtl. weitere Maßnahme
Für die Augendruckmessung berechnen wir eine Pauschale von 12 Euro.


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